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20.11.2015
Kategorie: Allgemein
Erstellt von: Sven Miedreich

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Satzung

 
Vereinssatzung 
 

 
 
§ 1  Name, Sitz und Zweck   
1. Der  am  06.  Dezember  1970  in  Grenderich  gegründete  Verein  führt  den  Namen  „Spielgemeinschaft Grenderich‐Moritzheim e.V.“.   Er  ist  Mitglied  des  Sportbundes  Rheinland  im  Landessportbund  Rheinland‐Pfalz  und  der  zuständigen Fachverbände. Der Verein hat seinen Sitz in Grenderich. Er ist in das Vereinsregister  beim Amtsgericht Koblenz eingetragen. 

2. Der  Verein  verfolgt  ausschließlich  und  unmittelbar  gemeinnützige  Zwecke  im  Sinne  des  Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die  Förderung des Sportes und der sportlichen Jugendarbeit.   Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen  verwirklicht. Dazu gehören auch der Bau und die Unterhaltung von Sportanlagen.  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.   Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.   Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr    

 

§ 2  Erwerb der Mitgliedschaft   

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.  

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag  zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der  geschäftsführende Vorstand teilt seine Entscheidung dem Antragsteller mit.  

3. Die  Mitglieder  erkennen  als  für  sich  verbindlich  die  Satzungen,  Ordnungen  und  Wettkampfestimmungen der Verbände an, denen der Verein angehört.  

4. Über  die  Verleihung  der  Ehrenmitgliedschaft  entscheidet  die  Mitgliederversammlung.  Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte.  

 

§ 3  Beendigung der Mitgliedschaft 
 
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.  

2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Der Austritt  ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig.            

 

§ 4 Beiträge 
 

1. Der Mitgliedsbeitrag sowie Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der  Mitgliederversammlung  festgelegt.  Es  wird  unterschieden  in:  Familienbeitrag,  Beiträge  für  inaktive Mitglieder, Beiträge für aktive Mitglieder, Beiträge für Jugendliche.  Aktuelle Beiträge siehe Anlage.   2. Der geschäftsführende Vorstand kann in begründeten Fällen, Beiträge, Aufnahmegebühren und  Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.  

3. In Begründeten Fällen kann der Vorstand Sonderbeiträge und Umlagen beschließen.  

4. Ehrenmitglieder können von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit werden.   

 

§ 5  Straf‐ und Ordnungsmaßnahmen 
 
1. Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund vom geschäftsführenden Vorstand schriftlich aus dem  Verein ausgeschlossen werden. Insbesondere wegen,   a) vereinsschädigenden Verhaltens,   b) grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung,  c) Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung.  Dieser Ausschluss kann nur erfolgen, wenn dem Mitglied die Gelegenheit zur Äußerung gegeben  worden ist. Die Äußerung muss innerhalb einer Woche, nachdem ihm der Ausschluss bekannt  gegeben wurde, schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand vorgelegt werden. Der Ausschluss  gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben, sofern dieser per Einschreiben  versendet wurde. Dies gilt nicht, wenn der Ausschluss nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt  zugegangen ist.   

2. Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,  können  nach  vorheriger  Anhörung  vom  geschäftsführendenVorstand  folgende  Maßnahmen  verhängt werden.   a) Verweis,  b) Geldstrafe bis zu 25,00 Euro  c) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen des  Vereins.  

3. Die Ordnungsmaßnahmen sind mit Begründung und Angabe des Rechtsmittels zu versehen.  

 

§ 6  Rechtsmittel 

Gegen die Ablehnung der Aufnahme (§2) und gegen alle Straf‐ und Ordnungsmaßnahmen (§5) ist  Einspruch  zulässig.  Dieser  ist  innerhalb  von  einem  Monat  nach  Zugang  der  Entscheidung  beim  Vorsitzenden  einzulegen.  Über  den  Einspruch  entscheidet  der  Ältestenrat/Ehrenrat.  Bis  zur  endgültigen  Entscheidung  des  Ältestenrates/Ehrenrates  ruhen  die  Mitgliedschaftsrechte  des  betroffenen Mitglieds, soweit sie von der Entscheidung des geschäftsführenden Vorstandes berührt  sind.      

 

§ 7  Vereinsorgane 

Die Organe des Vereins sind: 
a) Die Mitgliederversammlung  b) Der geschäftsführende Vorstand   c) Der erweiterte Vorstand  

d) Der Ältestenrat/Ehrenrat  

 

§ 8  Mitgliederversammlung 
 
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.  

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr statt.  

3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch den  geschäftsführenden Vorstand mit Schreiben an alle Mitglieder oder durch Veröffentlichung in dem  lokalen  Presseorgan.  Das  lokale  Presseorgan  ist  das  Mitteilungsblatt  „Zeller‐Land‐Nachrichten“.  Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens  drei Wochen liegen.  

4. Eine  außerordentliche  Mitgliederversammlung  ist  innerhalb  einer  Frist  von  zwei  Wochen  mit  entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es   a) der geschäftsführende Vorstand beschließt,   b) ein Viertel der Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt.  

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.  Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Als Vorstandsmitglieder  sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.  

6. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen  gültigen  Stimmen  beschlossen.  Bei  Stimmengleichheit  gilt  ein  Antrag  als  abgelehnt.  Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen  Stimmen der Mitglieder beschlossen werden.  

7. Regelmäßige  Bestandteile  der  Tagesordnung  sind:  ‐ Entgegennahme  der  Jahresberichte,  Kassenprüfberichtes, ‐ Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes, ‐ Festsetzung der Höhe und  Fälligkeit  der  Aufnahmegebühren  und  Mitgliederbeiträge,‐  Beschlussfassung  über  vorliegende  Anträge.   Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung  nur  abgestimmt  werden,  wenn  diese  Anträge  mindestens  zwei  Wochen  vor  der  Versammlung  schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt  werden, wenn die anwesenden Mitglieder mit einer zwei Drittel Mehrheit beschließen, dass sie als  Tagesordnungspunkte  aufgenommen  werden.  Ein  Dringlichkeitsantrag  auf  Satzungsänderung  ist  unzulässig.        
 
§ 9  Vorstand 

1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:  a) Vorsitzenden  b) dem stellvertretenden Vorsitzenden   c) dem Kassierer  d) dem Schriftführer  e) einem Beisitzer 

2. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und den Abteilungsleitern.  Die Abteilungsleiter werden von den einzelnen Abteilungen vorgeschlagen. Diese Vorschläge müssen  alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.  

3. Der geschäftsführende Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die  Amtsdauer des geschäftsführenden Vorstandes kann auch kürzer oder länger bemessen sein. Seine  Mitglieder bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds  ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.  

4. Der  Vorsitzenden  beruft  und  leitet  die  Sitzungen  des  geschäftsführenden  Vorstandes  und  des  erweiterten Vorstandes. Er ist verpflichtet, den geschäftsführenden Vorstand einzuberufen, wenn es  das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder des  geschäftsführenden Vorstandes verlangt wird.  

5. Der  erweiterte  Vorstand  hat  ausschließlich  beratende  Stimme  und  stellt  die  Kommunikation  zwischen dem geschäftsführenden Vorstand und den einzelnen Abteilung sicher.  Er ist mindestens  einmal im Jahr zu einer Sitzung einzuberufen.  

6. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder  anwesend ist. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.  

7. Beschlüsse,  die  Geldausgaben  des  Vereins  bedingen,  bedürfen  der  Zustimmung  des   geschäftsführenden Vorstandes. Diese Genehmigung kann in eiligen Fällen vom 1. Vorsitzenden  gemeinsam mit dem 1. Kassierer erteilt werden. Die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes  ist nachzuholen. Diese Regelung gilt nur für das Innenverhältnis. 

8. Der Kassierer trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen  der Anweisung durch den 1. Vorsitzenden. Der Kassierer hat den geschäftsführenden Vorstand und  den erweiterten Vorstand laufend über die Kassenlage zu berichten.   Den übrigen Mitgliedern obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich  ergeben.     

 

§ 10  Gesetzliche Vertretung    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein  gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis  zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.  
 
§ 11  Ältestenrat/Ehrenrat 
Der  Ältestenrat/Ehrenrat  besteht  aus  drei  Mitgliedern,  die  nicht  dem  Vorstand  angehören.  Sie  werden alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.       § 12  Jugend des Vereins   

1. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im  Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden.  

2. In  diesem  Fall  gibt  sich  die  Jugend  eine  eigene  Jugendordnung,  die  der  Genehmigung  des  geschäftsführenden  Vorstandes  bedarf.  Die  Jugend  entscheidet  über  die  Verwendung  der  ihr  zufließenden Mitteln.    

 

§ 13  Abteilungen   

1. Für  die  im  Verein  betriebenen  Sportarten  können  durch  Beschluss  der  Mitgliederversammlung  Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht.  

2. Für die Einberufung und Durchführung der Abteilungsversammlungen gelten die Vorschriften über  die Mitgliederversammlung entsprechend.  
 

§ 14  Ausschüsse 
1. Der geschäftsführende Vorstand kann für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren  Mitglieder vom Vorstand berufen werden.  

2. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvorsitzende unterrichtet  den geschäftsführenden Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.  
 

§ 15  Protokollierung der Beschlüsse 
 
Die  Beschlüsse  der  Mitgliederversammlung  und  des  Vorstands  sowie  der  Abteilungsversammlungen  und  der  Ausschüsse  sind  zu  protokollieren.  Das  Protokoll  ist  vom  Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. 
 
§ 16  Kassenprüfung 
 
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins  auf  zwei  Jahre  gewählte  Kassenprüfer  geprüft.  Die  Kassenprüfer  erstatten  der  Mitgliederversammlung  einen  Prüfungsbericht  und  beantragen  bei  ordnungsgemäßer  Kassenführung die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands. 
 
§ 17  Auflösung des Vereins 
 
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen  Mitgliederversammlung beschlossen werden.  

2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es   a) der geschäftsführende Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder  beschlossen hat,  oder  b) von einem Drittel der Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde. 

3. Die  Versammlung  ist  beschlussfähig,  wenn  mindestens  die  Hälfte  der  stimmberechtigten  Mitglieder  anwesend  ist.  Die  Auflösung  kann  nur  mit  einer  Mehrheit  von  drei  Vierteln  der  anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.   Sollte  bei  der  ersten  Versammlung  weniger  als  die  Hälfte  der  stimmberechtigten  Mitglieder  anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die unabhängig von der Anzahl der  erschienen Mitgliedern beschlussfähig ist. Ein Beschluss ist wirksam, wenn eine Mehrheit von drei  Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dem zustimmt. Für die Einberufung gilt  die Frist gemäß § 8 Abs. 4.   

4. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt sein  Vermögen  an  die  Gemeinde  Grenderich,  mit  der  Zweckbestimmung,  dass  dieses  Vermögen  unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.  
56858 Grenderich, den 27. Januar 2012